Wer E Commerce Fulfillment und Filialbelieferung über alle Temperaturzonen zuverlässig vernetzen will, braucht mehr als coole Lager: gefragt sind integrierte Konzepte, erprobte Technologien und Software Intelligenz für alle Prozesse – von Verweilzeiten beim Picking über Sequenzierung bis hin zum Versand. Knapp zeigt unterschiedliche, erprobte Wege – mit dem Evo Shuttle als Herzstück aller Temperaturzonen und tiefkühlerprobten Robotiklösungen, für eine konstant hohe Performance.
Tiefkühlprodukte sind längst kein Randsegment mehr. Sie sind Wachstumstreiber, Differenzierungsmerkmal und zugleich Belastungstest für die Logistik. Denn einerseits wächst die Nachfrage nach Tiefkühlartikeln im stationären Handel und im E-Commerce kontinuierlich, andererseits steigen die Anforderungen an Liefergeschwindigkeit, Energieeffizienz, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Hinzu kommen körperlich belastende Arbeitsbedingungen im Tiefkühlbereich sowie ein zunehmender Fachkräftemangel.
Daher sind Lösungen mit einem hohen Automatisierungsgrad gefragt. Denn nur so sind die Durchlaufzeiten entsprechend kurz und stellen optimale Frische und Qualität der Artikel sicher. Automatisierung ist damit ein klarer strategischer Hebel, um Wachstum zu sichern, Kosten möglichst niedrig zu halten und gleichzeitig höchste Produktqualität sicherzustellen. Unternehmen, die erfolgreich sind, denken Tiefkühl im Kontext aller Temperaturzonen. Der Österreicher Intralogistik-Anbieter Knapp begleitet Lebensmittelhändler genau an dieser Schnittstelle – mit tiefem Prozessverständnis und gesamtheitlichen Konzepten für alle Temperaturzonen für den stationären und den Online-Lebensmittelhandel.
Maßgeschneiderte Kühlkettenlösungen
Bei Knapp startet jede Lösung mit einer detaillierten Analyse der kundenspezifischen Rahmenbedingungen: Produktspektrum, Auftragsprofile, länderspezifische Vorschriften, Transportkonzepte und bestehende Prozesse werden gesamtheitlich betrachtet. Ziel ist kein technisches Einzelmodul, sondern ein durchgängiges logistisches Kühlkettenkonzept, das alle Temperaturzonen im Lebensmittelhandel abdeckt. Mit den erprobten Technologien des Unternehmens ist es möglich, das gesamte Sortiment an Tiefkühlartikeln automatisiert zu lagern und zu bearbeiten.
Evo Shuttle als Herzstück für alle Temperaturzonen
Das Evo Shuttle von Knapp bildet das technologische Herzstück automatisierter Lösungen – von Ambient über Chilled, von Fresh bis Frozen. Es ermöglicht eine hochdynamische, sequenzgenaue Auftragszusammenstellung, sorgt dank seiner kompakten Bauweise für maximale Lagerdichte und ermöglicht eine mehrfachtiefe Lagerung der Behälter. Zudem stellt es einen geringeren Energiebedarf dank reduziertem Platzbedarf sicher und kann als Auftragspuffer bis zum Versand genutzt werden.
Spezielle Materialien, Schmierstoffe und Komponenten machen das Evo Shuttle dauerhaft tiefkühltauglich. Ein strukturierter Abkühlprozess während der Inbetriebnahme stellt sicher, dass Leistung und Verfügbarkeit auch unter arktischen Bedingungen stabil bleiben.
Tiefkühltaugliche Robotik für die Filialbelieferung
Neben der Shuttle Technologie gewinnt auch Robotik im Tiefkühlbereich zunehmend an Bedeutung – vor allem vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und den herausfordernden Arbeitsbedingungen bei tiefen Minusgraden. Runpick (Robotic Universal Picker) von Knapp ist für den Einsatz in allen Temperaturzonen ausgelegt – inklusive Frozen. Die innovative Lösung für die vollautomatische Kommissionierung und Palettierung optimiert die Filialbelieferung ganzheitlich. Mithilfe einer vorgelagerten Artikelorientierung kann das Full-Case-Picking-System unterschiedlichste Verpackungen optimal mithilfe von Mehrfachpicks auf Paletten platzieren. Dieses führt zu höheren Durchsätzen, stabilen Mischpaletten und maximale Versorgungssicherheit. Damit wird Robotik zum Schlüsselfaktor, um Tiefkühlprozesse resilient und skalierbar zu gestalten.
E-Commerce-Lösungen für alle Temperaturzonen
Gerade im Online-Lebensmittelhandel, wo kleinere Warenkörbe, enge Zustellfenster und hohe Erwartungen der Konsumenten dominieren, entscheidet ein durchdachtes logistisches Konzept über Erfolg und Misserfolg.
Für Shufersal entwickelte Knapp eine Lösung für den E-Commerce, die die Auftragszusammenstellung über alle Temperaturzonen hinweg optimiert und täglich mehrere tausend Online-Bestellungen abwickelt. Das Zusammenspiel von Evo Shuttle und ergonomisch angebundenen Arbeitsplätzen stellt hohe Pickleistungen bei kurzen Durchlaufzeiten sicher. Tiefgekühlte Artikel werden bei konstant tiefen Minusgraden gelagert und kommissioniert, ohne die Kühlkette zu unterbrechen. Ein softwaregestütztes Verweilzeitmanagement überwacht im Hintergrund kontinuierlich die Einhaltung. Die isolierten Versandbehälter werden mit integrierten Kühlelementen versehen, die ebenso im Evo Shuttle lagern. Diese sichern die Einhaltung der Kühlkette und die Temperaturstabilität bis in die Hände der Konsumenten – selbst bei ungekühlten Fahrzeugen. Shufersal zeigt damit eindrucksvoll, dass passive Kühlkonzepte in Kombination mit intelligenter Automatisierung eine stabile und funktionierende Alternative sein können.
Woolworths vernetzt alle Temperaturzonen
Einen anderen, ebenso erfolgreichen Ansatz verfolgt Knapp gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Woolworths in Australien. Hier ist der Tiefkühlbereich bewusst als eigenständige Insellösung konzipiert, aber dennoch ist das Konzept im Kontext aller Temperaturzonen ausgelegt. Dies bedeutet, sämtliche Prozesse und der Warenfluss sind gesamtheitlich verknüpft.
Das Herzstück bildet abermals das Evo Shuttle. Dort lagern sowohl Lager-, als auch Versandbehälter. Denn das Shuttlesystem dient gleichzeitig als Versandpuffer. Auch im Warenausgang herrschen tiefste Minusgrade. Erst beim Verladen gelangen die routengenau sequenzierten Behälter aus allen Temperaturzonen in ein aktiv gekühltes Lieferfahrzeug mit Gefrierfächern. Auch hier gilt die Kühlkette als zentrale Steuerungsgröße: Temperatur, Verweilzeit, Übergaben und Puffer sind systemisch geplant, überwacht und softwareseitig über alle Temperaturzonen vernetzt.
Ganzheitliche logistische Konzepte
Die Beispiele zeigen: Es gibt nicht den einen richtigen Weg, sondern ganzheitliche logistische Konzepte, angepasst an das jeweilige Geschäftsmodell. Entscheidend ist die Fähigkeit, Prozesse, Technologie und Software zu einem stabilen System zu verbinden. Knapp versteht Tiefkühllogistik nicht als isolierte Disziplin, sondern als integralen Bestandteil moderner Lebensmittelversorgung. Mit skalierbaren Technologien, tiefem Prozess-Know how und langjähriger Erfahrung im Lebensmittelsektor begleitet Knapp seine Kunden als langfristiger Partner, der mit den Anforderungen seiner Kunden wächst.
Die Pain Points der Branche
Warum wächst der Bedarf an automatisierten Tiefkühllösungen?
• Sortimentswachstum und Komplexität: Mehr SKUs, kleinere Auftragsstrukturen, höhere Servicelevel.
• Kühlkettenrisiken: Jede manuelle Übergabe, jede ungeplante Verweilzeit erhöht das Risiko des Qualitätsverlusts.
• Arbeitskräftemangel: Tiefkühlbereiche sind am schwierigsten zu besetzen.
• Energie- und Kostendruck: Kühlvolumen, Flächeneffizienz und Durchsatz entscheiden über die Wirtschaftlichkeit.
• Omnichannel-Anforderungen: Online Fulfillment und Filialbelieferung sollten künftig aus einem Distributionszentrum heraus funktionieren.
Kurzinfo Knapp
Als Value Chain Tech Partner ist Knapp der Technologiepartner für intelligente Wertschöpfungsketten. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Österreich bietet Gesamtlösungen zur Automatisierung und Digitalisierung von Produktion über Distribution bis zum Point-of-Sale. Mit erstklassigem Service und langfristiger Partnerschaft steht Knapp hinter dem Erfolg seiner Kunden aus den Bereichen Healthcare, Retail, Food Retail, Fashion, Wholesale und Industry.

Knapps Robotic Universal Picker.









